Running
Yeah right. Ich und rennen. Das passt irgendwie nicht zusammen. Das dachte ich mir im Winter 2009. Aber da ich irgendein Ausdauersport suchte der mich wenig kostet und mich trotzdem fit blieb ich beim Running hängen.
Es gefiel mir eigentlich sehr gut, nur das ich nach knapp 4km schon am Arsch war
Ich glaub ich absolvierte die erste Runde mit einem Puls von 180. Das glaubte ich zumindest.
Ich versuchte es noch ein paar mal, aber es wurde nur langsam besser. Mitte Winter hing ich die Schuhe an den Nagel und vernachlässigte das Laufen sehr. Ich konzentrierte mich mehr aufs boarden. War glaub fast jeden freien Tag auf dem Berg.
Zudem war ich ab und zu in unserem MTT, aber das war auch nur einen Tropfen auf einen heißen Stein
Im Frühling 2010 konnte ich es kaum erwarten auf mein Bike zu steigen, aber meine Fitness war nicht der Hammer. Da das Wintertraining fehlte. Egal ändern konnte ich jetzt nichts. Quasi wieder von neuem beginnen.
Als die Bike Saison vorbei war hatte ich schon meine Neue Wohnung bezogen. Sie lag “außerhalb der Stadt”. Da ich beim Sport ein bisschen Menschenscheu bin war das wunderbar für mich. Nicht so viele Blicke die auf einem ruhen.
So begann ich wieder mit ein paar Trainingseinheiten im Quartier.Von 3 auf 4km und sogar mal 5km.
Es beschränkte sich aber auf 3 – 4 Einheiten im Monat.
Auf Weihnachten kaufte ich mir dann endlich eine Pulsuhr. Sie veränderte alles. Ich trainierte nur noch mit ihr und sie zeigte mir wie ich trainiere, wie viele Kalorien ich verbrenne und vieles mehr.
Das steigerte meine Motivation ungemein. Zudem ist es die erste Uhr die Ich überhaupt besitze. Ich hatte vorher keine. Ja mal eine Globi – Swatch im Kindergarten aber das war es auch schon.
Ich kann wirklich sagen sie veränderte mein Leben.
Im Winter 2010/11 begann ich auch zum ersten Mal Unihockey zu spielen. Jeden Montag das war das perfekte Training für den Sommer. Zudem besuchte ich jedes Wochenende das Fitnesscenter für eine Stunde. Ich freute mich schon auf denn Sommer.
Mein Sous-Chef brach sich während eines Langlauftrainings die Schultern und er konnte für eine längere Zeit keinen Sport machen.
Eines Abends bei einem feucht fröhlichen Grillplausch im Frühling beschlossen wir dann den K42 zusammen zu machen. Bis dahin war ich zwar stark im biken und eine Null im Running, aber wir beschlossen es durchzuziehen.
Praktisch jede Zimmerstunde trainierten wir eine Stunde. Es war der Hammer…. Wir wurden immer besser und leichter
Da ich schon länger Knieprobleme hatte, ignorierte ich den Schmerz. Bis zu einem Tag als es so weh tat, das ich zum Arzt musste. Es konnte nichts erkennen. Er sagte nur das ich einen leichten Senkfuß habe und ich andere Runningschuhe brauchte. Darum ging ich in ein Sportgeschäft und kaufte dort einen der meine Füße stützte.
Es ging besser war aber nicht die optimale Lösung.
Das merkte ich als ich einen Halbmarathon mit vielen Höhenmetern ab lief. Ich ignorierte es wieder bis zu diesem Jahr im Herbst. Ich war auf einer Wandertour in den Bergen und auf einmal blockierte mein Knie und konnte deswegen nicht weiter gehen. Jeder Schritt war die Hölle.
Am gleichen Tag schaute ich nach einem Arzttermin. Da mein Doc in den Ferien war konnte ich zu seinem Praxispartner. Einem Sportler. Er bemerkte nichts sagte aber, das ich O-Beine habe und einen starken Senk/Spreizfuss. Ich sollte besser Einlagen machen lassen.
Gesagt getan. In einer Woche kommen die Einlagen und zudem werde ich mit Flussgymnastik meine Füsse trainieren…